
* A Project Gutenberg Canada Ebook *

This ebook is made available at no cost and with very few
restrictions. These restrictions apply only if (1) you make
a change in the ebook (other than alteration for different
display devices), or (2) you are making commercial use of
the ebook. If either of these conditions applies, please
check gutenberg.ca/links/licence.html before proceeding.

This work is in the Canadian public domain, but may be
under copyright in some countries. If you live outside Canada,
check your country's copyright laws. IF THE BOOK IS UNDER
COPYRIGHT IN YOUR COUNTRY, DO NOT DOWNLOAD
OR REDISTRIBUTE THIS FILE.

Title: Brderchen und Schwesterchen
Author: Grimm, Jacob Ludwig Carl (1785-1863)
Author: Grimm, Wilhelm Carl (1786-1859)
Date of first publication: 1812 [original version]
Edition used as base for this ebook:
   Gttingen: Verlag der Dieterichschen Buchhandlung, 1857
   [Kinder und Hausmrchen gesammelt durch die Brder Grimm.
   Erster Band. Groe Ausgabe. Siebente Auflage.]
Date first posted: 10 September 2011
Date last updated: 10 September 2011
Project Gutenberg Canada ebook #851

This ebook was produced by
Delphine Lettau, David T. Jones
& the Online Distributed Proofreading Canada Team
at http://www.pgdpcanada.net

This ebook was produced from images generously made
available by Google Books


* Livre lectronique de Project Gutenberg Canada *

Le prsent livre lectronique est rendu accessible
gratuitement et avec quelques restrictions seulement. Ces
restrictions ne s'appliquent que si [1] vous apportez des
modifications au livre lectronique (et que ces
modifications portent sur le contenu et le sens du texte,
pas simplement sur la mise en page) ou [2] vous employez ce
livre lectronique  des fins commerciales. Si l'une de ces
conditions s'applique, veuillez consulter
gutenberg.ca/links/licencefr.html avant de continuer.

Ce texte est dans le domaine public au Canada, mais pourrait
tre couvert par le droit d'auteur dans certains pays. Si vous
ne vivez pas au Canada, renseignez-vous sur les lois concernant
le droit d'auteur. DANS LE CAS O LE LIVRE EST COUVERT
PAR LE DROIT D'AUTEUR DANS VOTRE PAYS, NE LE
TLCHARGEZ PAS ET NE REDISTRIBUEZ PAS CE FICHIER.

Titre: Brderchen und Schwesterchen
Auteur: Grimm, Jacob Ludwig Carl (1785-1863)
Auteur: Grimm, Wilhelm Carl (1786-1859)
Date de la premire publication: 1812 [version originale]
dition utilise comme modle pour ce livre lectronique:
   Gttingen: Verlag der Dieterichschen Buchhandlung, 1857
   [Kinder und Hausmrchen gesammelt durch die Brder Grimm.
   Erster Band. Groe Ausgabe. Siebente Auflage.]
Date de la premire publication sur Project Gutenberg Canada:
   10 septembre 2011
Date de la dernire mise  jour:
   10 septembre 2011
Livre lectronique de Project Gutenberg Canada no 851

Ce livre lectronique a t cr par
   Delphine Lettau, David T. Jones
   et l'quipe des correcteurs d'preuves (Canada)
    http://www.pgdpcanada.net
    partir d'images gnreusement fournies par Google Books






11.

Brderchen und Schwesterchen.


Brderchen nahm sein Schwesterchen an der Hand und sprach 'seit die
Mutter todt ist, haben wir keine gute Stunde mehr; die Stiefmutter
schlgt uns alle Tage, und wenn wir zu ihr kommen, stt sie uns mit
den Fen fort. Die harten Brotkrusten, die brig bleiben, sind unsere
Speise, und dem Hndlein unter dem Tisch gehts besser: dem wirft sie
doch manchmal einen guten Bissen zu. Da Gott erbarm, wenn das unsere
Mutter wte! Komm, wir wollen miteinander in die weite Welt gehen.'
Sie giengen den ganzen Tag ber Wiesen, Felder und Steine, und wenn es
regnete, sprach das Schwesterchen 'Gott und unsere Herzen die weinen
zusammen!' Abends kamen sie in einen groen Wald und waren so mde von
Jammer, Hunger und dem langen Weg, da sie sich in einen hohlen Baum
setzten und einschliefen.

Am andern Morgen, als sie aufwachten, stand die Sonne schon hoch am
Himmel und schien hei in den Baum hinein. Da sprach das Brderchen
'Schwesterchen, mich drstet, wenn ich ein Brnnlein wte, ich gieng
und trnk einmal; ich mein, ich hrt eins rauschen.' Brderchen stand
auf, nahm Schwesterchen an der Hand, und sie wollten das Brnnlein
suchen. Die bse Stiefmutter aber war eine Hexe und hatte wohl gesehen
wie die beiden Kinder fortgegangen waren, war ihnen nachgeschlichen,
heimlich, wie die Hexen schleichen, und hatte alle Brunnen im Walde
verwnscht. Als sie nun ein Brnnlein fanden, das so glitzerig ber
die Steine sprang, wollte das Brderchen daraus trinken: aber das
Schwesterchen hrte wie es im Rauschen sprach 'wer aus mir trinkt,
wird ein Tiger: wer aus mir trinkt, wird ein Tiger.' Da rief das
Schwesterchen 'ich bitte dich, Brderchen, trink nicht, sonst wirst
du ein wildes Thier und zerreiest mich.' Das Brderchen trank nicht,
ob es gleich so groen Durst hatte, und sprach 'ich will warten bis
zur nchsten Quelle.' Als sie zum zweiten Brnnlein kamen, hrte das
Schwesterchen wie auch dieses sprach 'wer aus mir trinkt, wird ein
Wolf: wer aus mir trinkt, wird ein Wolf.' Da rief das Schwesterchen
'Brderchen, ich bitte dich, trink nicht, sonst wirst du ein Wolf und
frissest mich.' Das Brderchen trank nicht und sprach 'ich will warten,
bis wir zur nchsten Quelle kommen, aber dann mu ich trinken, du magst
sagen, was du willst: mein Durst ist gar zu gro.' Und als sie zum
dritten Brnnlein kamen, hrte das Schwesterlein, wie es im Rauschen
sprach 'wer aus mir trinkt, wird ein Reh: wer aus mir trinkt, wird ein
Reh.' Das Schwesterchen sprach 'ach Brderchen, ich bitte dich, trink
nicht, sonst wirst du ein Reh und lufst mir fort.' Aber das Brderchen
hatte sich gleich beim Brnnlein nieder geknieet, hinab gebeugt und
von dem Wasser getrunken, und wie die ersten Tropfen auf seine Lippen
gekommen waren, lag es da als ein Rehklbchen.

Nun weinte das Schwesterchen ber das arme verwnschte Brderchen, und
das Rehchen weinte auch und sa so traurig neben ihm. Da sprach das
Mdchen endlich 'sei still, liebes Rehchen, ich will dich ja nimmermehr
verlassen.' Dann band es sein goldenes Strumpfband ab und that es dem
Rehchen um den Hals, und rupfte Binsen und flocht ein weiches Seil
daraus. Daran band es das Thierchen und fhrte es weiter, und gieng
immer tiefer in den Wald hinein. Und als sie lange lange gegangen waren,
kamen sie endlich an ein kleines Haus, und das Mdchen schaute hinein,
und weil es leer war, dachte es 'hier knnen wir bleiben und wohnen.'
Da suchte es dem Rehchen Laub und Moos zu einem weichen Lager, und jeden
Morgen gieng es aus und sammelte sich Wurzeln, Beeren und Nsse, und fr
das Rehchen brachte es zartes Gras mit, das fra es ihm aus der Hand,
war vergngt und spielte vor ihm herum. Abends wenn Schwesterchen mde
war und sein Gebet gesagt hatte, legte es seinen Kopf auf den Rcken
des Rehklbchens, das war sein Kissen, darauf es sanft einschlief. Und
htte das Brderchen nur seine menschliche Gestalt gehabt, es wre ein
herrliches Leben gewesen.

Das dauerte eine Zeitlang, da sie so allein in der Wildnis waren. Es
trug sich aber zu, da der Knig des Landes eine groe Jagd in dem
Wald hielt. Da schallte das Hrnerblasen, Hundegebell und das lustige
Geschrei der Jger durch die Bume, und das Rehlein hrte es und wre
gar zu gerne dabei gewesen. 'Ach,' sprach es zum Schwesterlein, 'la
mich hinaus in die Jagd, ich kanns nicht lnger mehr aushalten,' und bat
so lange, bis es einwilligte. 'Aber,' sprach es zu ihm, 'komm mir ja
Abends wieder, vor den wilden Jgern schlie ich mein Thrlein; und
damit ich dich kenne, so klopf und sprich mein Schwesterlein, la mich
herein: und wenn du nicht so sprichst, so schlie ich mein Thrlein
nicht auf.' Nun sprang das Rehchen hinaus, und war ihm so wohl und war
so lustig in freier Luft. Der Knig und seine Jger sahen das schne
Thier und setzten ihm nach, aber sie konnten es nicht einholen, und wenn
sie meinten, sie htten es gewi, da sprang es ber das Gebsch weg und
war verschwunden. Als es dunkel ward, lief es zu dem Huschen, klopfte
und sprach 'mein Schwesterlein, la mich herein.' Da ward ihm die kleine
Thr aufgethan, es sprang hinein und ruhete sich die ganze Nacht auf
seinem weichen Lager aus. Am andern Morgen gieng die Jagd von neuem an,
und als das Rehlein wieder das Hfthorn hrte und das ho, ho! der Jger,
da hatte es keine Ruhe, und sprach 'Schwesterchen, mach mir auf, ich
mu hinaus.' Das Schwesterchen ffnete ihm die Thre und sprach 'aber zu
Abend mut du wieder da sein und dein Sprchlein sagen.' Als der Knig
und seine Jger das Rehlein mit dem goldenen Halsband wieder sahen,
jagten sie ihm alle nach, aber es war ihnen zu schnell und behend.
Das whrte den ganzen Tag, endlich aber hatten es die Jger Abends
umzingelt, und einer verwundete es ein wenig am Fu, so da es hinken
mute und langsam fortlief. Da schlich ihm ein Jger nach bis zu dem
Huschen und hrte wie es rief 'mein Schwesterlein, la mich herein,'
und sah da die Thr ihm aufgethan und alsbald wieder zugeschlossen
ward. Der Jger behielt das alles wohl im Sinn, gieng zum Knig und
erzhlte ihm was er gesehen und gehrt hatte. Da sprach der Knig
'morgen soll noch einmal gejagt werden.'

Das Schwesterchen aber erschrack gewaltig, als es sah da sein
Rehklbchen verwundet war. Es wusch ihm das Blut ab, legte Kruter auf
und sprach 'geh auf dein Lager, lieb Rehchen, da du wieder heil wirst.'
Die Wunde aber war so gering, da das Rehchen am Morgen nichts mehr
davon sprte. Und als es die Jagdlust wieder drauen hrte, sprach es
'ich kanns nicht aushalten, ich mu dabei sein; so bald soll mich keiner
kriegen.' Das Schwesterchen weinte und sprach 'nun werden sie dich
tdten, und ich bin hier allein im Wald und bin verlassen von aller
Welt: ich la dich nicht hinaus.' 'So sterb ich dir hier vor Betrbnis,'
antwortete das Rehchen, 'wenn ich das Hfthorn hre, so mein ich, ich
mt aus den Schuhen springen!' Da konnte das Schwesterchen nicht anders
und schlo ihm mit schwerem Herzen die Thr auf, und das Rehchen sprang
gesund und frhlich in den Wald. Als es der Knig erblickte, sprach
er zu seinen Jgern 'nun jagt ihm nach den ganzen Tag bis in die
Nacht, aber da ihm keiner etwas zu Leide thut.' Sobald die Sonne
untergegangen war, sprach der Knig zum Jger 'nun komm und zeige mir
das Waldhuschen.' Und als er vor dem Thrlein war, klopfte er an und
rief 'lieb Schwesterlein, la mich herein.' Da gieng die Thr auf, und
der Knig trat herein, und da stand ein Mdchen, das war so schn wie
er noch keins gesehen hatte. Das Mdchen erschrack als es sah da nicht
sein Rehlein sondern ein Mann herein kam, der eine goldene Krone auf dem
Haupt hatte. Aber der Knig sah es freundlich an, reichte ihm die Hand
und sprach 'willst du mit mir gehen auf mein Schlo und meine liebe Frau
sein?' 'Ach ja,' antwortete das Mdchen, 'aber das Rehchen mu auch
mit, das verla ich nicht.' Sprach der Knig 'es soll bei dir bleiben,
so lange du lebst, und soll ihm an nichts fehlen.' Indem kam es
hereingesprungen, da band es das Schwesterchen wieder an das Binsenseil,
nahm es selbst in die Hand und gieng mit ihm aus dem Waldhuschen fort.

Der Knig nahm das schne Mdchen auf sein Pferd und fhrte es in sein
Schlo, wo die Hochzeit mit groer Pracht gefeiert wurde, und war es
nun die Frau Knigin, und lebten sie lange Zeit vergngt zusammen; das
Rehlein ward gehegt und gepflegt und sprang in dem Schlogarten herum.
Die bse Stiefmutter aber, um derentwillen die Kinder in die Welt
hineingegangen waren, die meinte nicht anders als Schwesterchen wre
von den wilden Thieren im Walde zerrissen worden und Brderchen als ein
Rehkalb von den Jgern todt geschossen. Als sie nun hrte da sie so
glcklich waren, und es ihnen so wohl gieng, da wurden Neid und Migunst
in ihrem Herzen rege und lieen ihr keine Ruhe, und sie hatte keinen
andern Gedanken, als wie sie die beiden doch noch ins Unglck bringen
knnte. Ihre rechte Tochter, die hlich war wie die Nacht, und nur ein
Auge hatte, die machte ihr Vorwrfe und sprach 'eine Knigin zu werden,
das Glck htte mir gebhrt.' 'Sei nur still,' sagte die Alte und sprach
sie zufrieden, 'wenns Zeit ist, will ich schon bei der Hand sein.' Als
nun die Zeit heran gerckt war, und die Knigin ein schnes Knblein
zur Welt gebracht hatte, und der Knig gerade auf der Jagd war, nahm
die alte Hexe die Gestalt der Kammerfrau an, trat in die Stube, wo die
Knigin lag und sprach zu der Kranken 'kommt, das Bad ist fertig, das
wird euch wohlthun und frische Krfte geben: geschwind, eh es kalt
wird.' Ihre Tochter war auch bei der Hand, sie trugen die schwache
Knigin in die Badstube und legten sie in die Wanne: dann schlossen
sie die Thr ab und liefen davon. In der Badstube aber hatten sie
ein rechtes Hllenfeuer angemacht, da die schne junge Knigin bald
ersticken mute.

Als das vollbracht war, nahm die Alte ihre Tochter, setzte ihr eine
Haube auf, und legte sie ins Bett an der Knigin Stelle. Sie gab ihr
auch die Gestalt und das Ansehen der Knigin, nur das verlorene Auge
konnte sie ihr nicht wieder geben. Damit es aber der Knig nicht merkte,
mute sie sich auf die Seite legen, wo sie kein Auge hatte. Am Abend,
als er heim kam und hrte da ihm ein Shnlein geboren war, freute er
sich herzlich, und wollte ans Bett seiner lieben Frau gehen und sehen
was sie machte. Da rief die Alte geschwind 'bei Leibe, lat die Vorhnge
zu, die Knigin darf noch nicht ins Licht sehen und mu Ruhe haben.' Der
Knig gieng zurck und wute nicht da eine falsche Knigin im Bette
lag.

Als es aber Mitternacht war und alles schlief, da sah die Kinderfrau,
die in der Kinderstube neben der Wiege sa und allein noch wachte, wie
die Thre aufgieng, und die rechte Knigin herein trat. Sie nahm das
Kind aus der Wiege, legte es in ihren Arm und gab ihm zu trinken. Dann
schttelte sie ihm sein Kichen, legte es wieder hinein und deckte es
mit dem Deckbettchen zu. Sie verga aber auch das Rehchen nicht, gieng
in die Ecke, wo es lag, und streichelte ihm ber den Rcken. Darauf
gieng sie ganz stillschweigend wieder zur Thre hinaus, und die
Kinderfrau fragte am andern Morgen die Wchter ob jemand whrend der
Nacht ins Schlo gegangen wre, aber sie antworteten 'nein, wir haben
niemand gesehen.' So kam sie viele Nchte und sprach niemals ein Wort
dabei; die Kinderfrau sah sie immer, aber sie getraute sich nicht jemand
etwas davon zu sagen.

Als nun so eine Zeit verflossen war, da hub die Knigin in der Nacht an
zu reden und sprach

  'was macht mein Kind? was macht mein Reh?
   Nun komm ich noch zweimal und dann nimmermehr.'

Die Kinderfrau antwortete ihr nicht, aber als sie wieder verschwunden
war, gieng sie zum Knig und erzhlte ihm alles. Sprach der Knig 'Ach
Gott, was ist das! ich will in der nchsten Nacht bei dem Kinde wachen.'
Abends gieng er in die Kinderstube, aber um Mitternacht erschien die
Knigin wieder und sprach

  'was macht mein Kind? was macht mein Reh?
   Nun komm ich noch einmal und dann nimmermehr.'

Und pflegte dann des Kindes, wie sie gewhnlich that, ehe sie
verschwand. Der Knig getraute sich nicht sie anzureden, aber er wachte
auch in der folgenden Nacht. Sie sprach abermals

  'was macht mein Kind? was macht mein Reh?
   Nun komm ich noch diesmal und dann nimmermehr.'

Da konnte sich der Knig nicht zurckhalten, sprang zu ihr und sprach
'du kannst niemand anders sein, als meine liebe Frau.' Da antwortete sie
'ja, ich bin deine liebe Frau,' und hatte in dem Augenblick durch Gottes
Gnade das Leben wieder erhalten, war frisch, roth und gesund. Darauf
erzhlte sie dem Knig den Frevel, den die bse Hexe und ihre Tochter
an ihr verbt hatten. Der Knig lie beide vor Gericht fhren, und es
ward ihnen das Urtheil gesprochen. Die Tochter ward in Wald gefhrt, wo
sie die wilden Thiere zerrissen, die Hexe aber ward ins Feuer gelegt
und mute jammervoll verbrennen. Und wie sie zu Asche verbrannt war,
verwandelte sich das Rehklbchen und erhielt seine menschliche Gestalt
wieder; Schwesterchen und Brderchen aber lebten glcklich zusammen bis
an ihr Ende.




[End of Brderchen und Schwesterchen, by the Brothers Grimm]

[Fin de Brderchen und Schwesterchen, par les frres Grimm]
